Typ XXI
Original:
Die Boote des Typs XXI wurden seit dem Jahre 1944 in Dienst gestellt. Sie sollten die verlorene Schlacht im Atlantik wieder eröffnen. Durch massive alliierte Luftangriffe auf die Hafenanlagen und die Entschlüsselung des Enigma-Codes wurden die meisten Boote dieses Typs allerdings bereits vor Fertigstellung oder kurz nach dem Auslaufen versenkt. Sei es von feindlichen Bombern, oder von der eigenen Mannschaft, die verhindern wollte, dass das Boot in feindliche Hände fällt. In Anbetracht der Tatsache, dass die Boote des Typ XXI die zur damaligen Zeit fortschrittlichsten U-Boote der Welt waren, ist dies eine durchaus verständliche Handlungsweise.
Wie fortschrittlich diese Boote waren, lässt sich am Beispiel des Bootes U-2540 zeigen. Auf seiner Jungfernfahrt durch die eigene Mannschaft nach einem Luftangriff versenkt, wurde es Anfang der 60er gehoben restauriert und als Schulungsschiff der deutschen Marine wieder in Dienst gestellt. Erst in den 80ern ist es außer Dienst genommen worden und ist seitdem in Bremerhafen als technisches Museum zu besichtigen.

U-2540 hier bei seiner Bergung
Modell:
Nachdem sich meine erste U 2540 nach einigen Fehlschlägen und längerem Werftaufenthalt freiwillig zum Verkauf angeboten hatte, wollte ich bei der nächsten alles besser machen. Und so geschah es dann auch. ich konnte gleich von Anfang an einige schwerwiegende, im Bauplan enthaltende Unzulänglichkeiten beseitigen. So ist es von nun an nicht mehr nötig, vor jeder Fahrt den kompletten Turm abzuschrauben, um den Überdruck im Boot zu erzeugen. Das boot lässt sich nun bequem über ein Sehrohr aufblasen. Weiter wurde vom hinteren Druckkörperverschluss bis zu den Motoren eine Gewindestange, zwecks Stabilisierung des Technikträgers eingebaut.
Die Kupplungen haben sich auf der Zweiten Fahrt selbst durch nicht mehr existent sein disqualifiziert und wurden durch Hochlastkupplungen ersetzt.
Lange: 1,91 Meter
Breite: 21 cm
Höhe: 33 cm
Verdrängung: 12 Kg
Tauchtiefe: 15 Meter
Geschwindigkeit: 14 km/h
Tauchart: Dynamisch
Antrieb: 2x750er
Dem Ratschlag eines Kollegen und der Tatsache, dass das Boot einen Wendekreis wie ein besoffener Elefant auf Urlaub hat habe ich Anlenkschraube fürs Seitenruder um etwa ein Drittel gekürzt. Was zur Folge hat, dass ich nun etwa 10 Grad mehr Runderauschlag und dem zufolge auch einen kleineren Wendekreis habe.
Fahrtenbuch
1.Feindfahrt / Jungfernfahrt:
Genau so stellt man sich die erste Fahrt eines Bootes immer vor. Es dreht ruhig und beschaulich seine Runden, man jagt ein paar Federviecher und gelegentlich taucht man. Bis auf eine kleine Grundberührung, die aber selbst in der Lackierung keine Spuren hinterlassen hat verlief alles einwandfrei.
2.Feindfahrt:
Es hätte fast keine 2.Feindfahrt gegeben, da es dem RC-Kommandanten nicht in den Sinn kam das Boot vorher zuzuschrauben. Glückerweise wurde er noch rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht, das das U-Boot nicht zu einem U-Blup wurde. Das Tauchen klappte an diesem tag auch besser als vorher, als sich unerlaubterweise eine Wellenkupplung in Wohlgefallen auflöste.
Bis auf diesen kleinen Fehlschlag verlief aber auch hier alles zu meiner Zufriedenheit.